21. September 2026
Sasol startet Bau der neuen Produktionshalle in Brunsbüttel
Erster Spatenstich für die im Juni angekündigte Erweiterung der Produktionskapazitäten für Spezialtonerden
Brunsbüttel, 18. September 2026 – Mit dem ersten Spatenstich hat Sasol heute den Bau der neuen Produktionshalle am Standort Brunsbüttel begonnen. Damit geht das im Juni angekündigte Ausbauprojekt in die konkrete Umsetzung. Die neue Halle soll bestehende Produktionsbereiche ergänzen und zusätzliche Kapazitäten für Spezialtonerden schaffen, die als Trägermaterialien für Katalysatoren eingesetzt werden. Die kommerzielle Produktion soll 2029 aufgenommen werden. Für das Projekt investiert Sasol rund 60 Millionen Euro. Mit der Erweiterung reagiert Sasol auf die gestiegene Kundennachfrage nach den in Brunsbüttel hergestellten Spezialtonerden. Diese kommen als Katalysatorträger unter anderem in der chemischen Industrie und in Raffinerien zum Einsatz. An der Zeremonie nahmen Peter Heberling, Werkleiter des Sasol-Standorts in Brunsbüttel, Joschka Knuth, Staatssekretär im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, sowie Thorben Schütt, Landrat des Kreises Dithmarschen, teil. „Mit dem heutigen Spatenstich beginnt die Umsetzung eines Projekts, an dem viele Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Monaten gearbeitet haben. Die neue Produktionshalle schafft zusätzliche Kapazitäten für unsere Kunden und ermöglicht uns, die Produktion in Brunsbüttel weiterzuentwickeln. Zugleich investieren wir in energieoptimierte Prozesse und damit in die Zukunft des Standorts“, erklärt Peter Heberling, Werkleiter des Sasol-Standorts Brunsbüttel. Durch Energieoptimierung und verbesserte Produktionsprozesse soll der CO₂ Fußabdruck der Produktlinie um bis zu 15 Prozent pro Tonne reduziert werden. Zudem sollen am Standort etwa fünf zusätzliche Vollzeitstellen entstehen. Ein positives Signal für Industrie und Region „SASOL zeigt, wie es gehen kann: Aktiv am Verfolgen der Klimaziele des Landes mitwirken und gleichzeitig in hochmoderne Produktionsanlagen investieren. Auf diese Weise kann eine zunehmend CO2-reduzierte Chemieproduktion in Brunsbüttel dauerhaft bestehen.“ betont Joschka Knuth, Staatssekretär im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur. „Für die Region ist es ein gutes Zeichen, dass die angekündigte Investition nun sichtbar umgesetzt wird. Der Ausbau stärkt den Standort Brunsbüttel, schafft 3 zusätzliche Arbeitsplätze und trägt dazu bei, Wertschöpfung und qualifizierte Beschäftigung im Kreis Dithmarschen zu sichern“, so Thorben Schütt, Landrat des Kreises Dithmarschen. Am Standort Brunsbüttel beschäftigt Sasol rund 800 Mitarbeitende und bildet mehr als 70 Auszubildende aus. Mit dem Baustart ist die nächste Phase des Ausbauprojekts erreicht.